
Mein Name ist Tsekyi. Ich bin 1977 geboren und lebe in Kassel. Ich komme aus einer recht wohlhabenden Familie, die auf den ersten Blick ganz normal ausieht. Wenn man sie von außen betrachtet, kommt man nicht darauf, was da alles schief gelaufen ist.
Meine Kindheit und Jugend ist von Traumata geprägt, die mir in der besagten Herkunftsfamilie angetan wurden. Ich hatte als Kind schon den Gedanken, dass sich mal jemand, der einen dazu passenden Beruf hat, mal meine Gedanken ansehen sollte, um mir zu sagen, ob das alles so normal ist, was in meinem Kopf abgeht. Durch den Versuch, meine Gefühle zu regulieren, begann ich mit dem Rauchen und kurze Zeit später auch mit dem Trinken.
Glücklicherweise gelang mir im Jahr 2003 der Ausstieg aus der Alkoholsucht. Dass ich von einer KPTBS betroffen bin und welche Auswirkungen das auf mein Leben hatte, habe ich erst später zu untersuchen begonnen. Spätestens als ich 2016 mit dem Therapieprogramm „Sicherheit finden“ in Berührung kam, habe ich die Zusammenhänge zwischen Trauma und Sucht erst langsam angefangen zu verstehen.
Seit 2017 bin ich Nichtraucherin und freue mich sehr, das Leben endlich ohne abhängigen Konsum genießen zu können.

Ich bin Dirk, geboren 1968 und wohnhaft in Kassel. Ich stamme aus einer Suchtfamilie, in der eine recht breite Palette an Abhängigkeitserkrankungen vertreten war.
Alkoholkonsum war ganz normal, wodurch es auch dazu kam, dass ich unbekümmert bereits vor meiner Schulzeit Kontakt mit Alkohol hatte. Der lieblose Erziehungsstil meiner Eltern, bei dem ich auch keine eigenen Grenzen setzen durfte, hat einen großen Teil zu meiner PTBS beigetragen.
Nach dem Tod meines Vaters wurde mein Trinkverhalten abhängig. Ich habe das Trinken ganz gezielt zur Betäubung meiner Gefühle eingesetzt. Das hat allerdings nur bedingt funktioniert. Meine Depressionen wurden dadurch eher schlimmer.
2008 habe ich mit dem Rauchen aufgehört und 2012 konnte ich mich dann auch vom Alkohol befreien.
